ein wunderbares Dessert
Die
Pflaume wird in Süddeutschland und
auch in Österreich gerne Zwetschke
genannt, obwohl die Zwetschke eigentlich
eine Unterart der Pflaume ist, dunkelblau
und eher oval. Die Pflaume aber ist rund,
groß und prall und ein wenig süßer.
Pflaumen
stammen sehr wahrscheinlich aus dem Nahen
Osten und wurden von Alexander dem Großen
nach Europa gebracht. Die Römer schätzten
ihre lösende Wirkung auf die Verdauungsorgane.
So richtig verbreitet wurde sie wahrscheinlich
von Karl dem Großen. Wohl deshalb
gibt es in seiner einstigen Lieblingspfalz
Aachen noch heute eine besondere Tradition
in der Herstellung von Plaumenmus.
Wie
es auch sei: Die Pflaume rosarot-bläulich,
süß, saftig und kugelrund
eignet sich hervorragend für einen
Blechkuchen, zum Kaffee nach dem Essen ein
absolut wunderbarer Genuss.
Man
nehme:
150
g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker,
150 g Mehl, 1 TL Backpulver, 4 große
Eier, 1/2 kg Pflaumen, 8 EL Öl, 100g
geriebene Haselnüsse.
Eier,
Öl, Vanillezucker und Zucker schaumig
rühren. Dann das mit Backpulver vermengte
Mehl und die Haselnüsse vorsichtig
unterziehen. Den dickflüssigen Teig
auf ein großes gefettetes Blech ca.
1 cm dick aufbringen, die halbierten und
entsteinten Pflaumen darauf setzen.
Den
Kuchen bei 180 Grad etwa 40 Minuten goldbraun
backen. Die Pflaumen versinken in dem Teig.
Am besten schmeckt er, wenn er noch warm
serviert wird. Mit Puderzucker bestäuben
und/oder eventuell mit Schlagsahne garnieren.